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Forscher entwickeln neues Kombi-Verfahren für 3-D-Druck mit integrierten Flüssigkeiten

Chemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben eine Methode entwickelt, um Flüssigkeiten direkt während des 3-D-Drucks in Materialien zu integrieren. Damit lassen sich zum Beispiel medizinische Wirkstoffe in pharmazeutische Produkte einbauen oder leuchtende Flüssigkeiten in Werkstoffe integrieren, die bei Materialrissen austreten und so den Schaden anzeigen.

Dafür kombinierten die Wissenschaftler gängige 3-D-Druck-Verfahren mit klassischen Druckmethoden, wie sie in Tinten- oder Laserdruckern genutzt werden, um an der gewünschten Stelle tröpfchenweise Flüssigkeiten hinzuzufügen. So lassen sich diese direkt und gezielt in ein Material integrieren.

Die Studie dazu wurde in „Advanced Materials Technologies“ veröffentlicht.

Aus der Redaktion, im Original erschienen auf pressemitteilungen.pr.uni-halle.de, Grafik/Foto: Harald Rupp (Im Inneren des mit der neuen 3-D-Druck-Methode hergestellten Materials (rechts) befindet sich ein Gittergerüst (links), in welches Tropfen einer Flüssigkeit gegeben werden können.)

Halle (Saale) // 15.12.2020