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Start für neue grüne Skyline – modernes Wohnen und Arbeiten im Stadtraum Riebeckplatz

Am verkehrsreichsten Knotenpunkt im Osten Deutschlands, werden Visionen wahr: Am Riebeckplatz entsteht ein gänzlich neuer Stadtteil – mit Wohn- und Geschäftshäusern und gleich mehreren Hotels. Zuletzt hatte der Architekturwettbewerb für Aufsehen gesorgt, der eines der den Stadtraum prägenden Gebäude ausgeschrieben hatte…

Die Ausschreibung betraf den Süd-Ost Quadranten des Riebeckplatzes, direkt am Haupotbahnhof gelegen. Infratsrukturell hervorragend angebunden, an der ICE-Sprinter Strecke, mit Tram und Bus vor der Tür und direkt am Übergang zur historischen Altstadt mit der weitläufigen Fußgängerzone, war die gestalterischen Erwartungen an die Visionen für dieses Areal besonders hoch.

Architektur-Sieger überzeugt mit viel Grün und lokalem Brückenschlag

Siegerentwurf und neustes geplantes Glanzstück: ein 75 Meter hoher Turm mit krönendem Grün – bewaldeten Terassen und Dachgärten. Die vorgehängte Fassade aus Bronze-Blech schlägt zudem eine Brücke zum fußläufig erreichbaren 600 Jahre alten Roten Turm auf dem Halleschen Marktplatz – mit dem größten Bronze-Glockenspiel Europas ist er eines der Wahrzeichen der Stadt.

Die Bebauung erfolgt nach dem architektonischen Sieger-Konzept von KSP Jürgen Engel Architekten aus Berlin, dem Gewinner des Wettbewerbs für die architektonische Gestaltung. Die Gestaltung der Außenanlagen übernimmt das Berliner Büro Schönborn Schmitz Architekten. Die krönende Dachbegrünung wurde durch HPP Architekten aus Leipzig konzipiert. Auftraggeber des Gesamtprojektes ist die GP Papenburg Hochbau GmbH.

Hochwertiger Mischkomplex mit Skybar und feingliedriger Fassadenstruktur

Der Neubau soll in einem quaderförmigen Baukörper auf den ersten fünf Etagen Platz für Büros- und Gewerbeeinheiten bieten. Im darauf aufbauenden Hochbau ist ein Hotel geplant: Ein vier-Sterne Hotel mit über 200 Betten, von der 6.-19 Etage des Turms. Das Highlight bildet die Skybar im siebzehnten Stock.

Optisch zeichnet sich das neue Gebäude durch eine feingliedrige Fassadenstruktur aus, die im Erdgeschossbereich mit schwarz gefärbten Sichtbeton gestaltet wird. Vertikal verlaufen weiß lasierte Terrakotta-Lisenen. Sie bieten Schutz vor Sonneneinstrahlung, Sicht ins Gebäudeinnere und Lärm. Gleichzeitig stehen die Lisenen im Kontrast zu den gebürsteten Bronzeblechen in den geschlossenen Fassadenbereichen.

Das Gebäude wird voraussichtlich 2022/23 fertiggestellt werden.