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Bundesregierung prämiert Kreativ-Piloten – kreativste Köpfe aus Halle (Saale)

Zwei Unternehmen aus Halle (Saale) gehören in diesem Jahr zu den kreativsten Köpfen Deutschlands. „Ectoplastic“ und das „Büro für Sinn und Unsinn“ wurden von der Bundesregierung mit dem Titel „Kultur- und Kreativpiloten“ ausgezeichnet.

„Ectoplastic“ beschäftigt sich mit experimentellen audiovisuellen Anwendungen. „Das Unternehmen präsentiert elektronische Musik aus einer neue Perspektive“, heißt es in der Jury-Begründung der einzigen Auszeichnung der Bundesregierung für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Hallenser würden „Musik und Technologie in KreativApps verbinden, um Musik nicht nur zu hören, sondern auch sehen und fühlen zu können“.  Das interdisziplinäre Designteam für Spiel und Interaktion vom „Büro für Sinn und Unsinn“ entwickelt interaktive, moderne Lehrstationen für Museen, Ausstellungen und den öffentlichen Raum. Die Jury hob hervor, dass die Kreativen aus Halle (Saale) „neue Orte des Spiels schaffen und das Wort ,digital‘ damit zu neuem Leben erwecken“. So würden sie beweisen, „dass Spielen viel mehr ist, als Zeitvertreib oder Kinderei“.

Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 1.170 kreative Unternehmen um den Titel „Deutsche Kultur- und Kreativpiloten“ beworben. 32 davon können sich jetzt über die bundesweite Aufmerksamkeit, Zugang zu einem großen Netzwerk der Kultur- und Kreativwirtschaft und ein individuelles, einjähriges Mentoring-Programm freuen. Vor einem Jahr hatte das hallesche Unternehmen „A.MUSE – Interactive Design Studio“ bereits den Titel nach Halle (Saale) geholt.

Halle (Saale) // 15.12.2020