BM Geier am Cube-2

Zukunftszentrum deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle

Halle (Saale) macht das Rennen in Sachsen-Anhalt als Bewerber-Stadt um das „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ /  Bürgermeister Egbert Geier: „Wir haben überzeugt“

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Bewerbung der Stadt Halle (Saale) im Wettbewerb um den Sitz des „Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“.Das entschied das Kabinett der Landesregierung am heutigen Nachmittag.

Egbert Geier, Bürgermeister der Stadt Halle (Saale): „Das ist eine tolle Nachricht für die Stadt Halle (Saale). Die Entscheidung der Landesregierung zeigt: Wir haben überzeugt. Unsere zielstrebige und mit zahlreichen Partnern abgestimmte Arbeit in den vergangenen Wochen hat sich gelohnt. Unsere Stadt bietet die besten Voraussetzungen für das Zukunftszentrum. Jetzt beginnt die heiße Phase. Verwaltung wie Partner werden alle Energie auf die Fertigstellung der Bewerbung bis Ende September richten. Die Konkurrenz schläft nicht – aber Halle hat beste Karten um den Standortwettbewerb zu gewinnen.“

Das Land stellt der Stadt 50.000 Euro für den Bewerbungsprozess zur Verfügung. Neben Halle (Saale) hatten sich unter anderem Magdeburg, Dessau-Roßlau und Wittenberg zu einer Teilnahme an dem Wettbewerb der Bundesregierung bekannt.

Das Zentrum soll zu Transformationsprozessen in Deutschland, aber auch zu Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa sowie zum Zusammenhalt in Europa forschen. Die Einrichtung eines „Zukunftszentrums Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ ist eine der zentralen Empfehlungen der 2019 von der Bundesregierung eingesetzten Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“. Im Mai 2022 beschlossen die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag die Eckpunkte zur Gründung des Zukunftszentrums. An dem Standortwettbewerb können Kommunen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis zum 30. September 2022 teilnehmen.

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Aus der Redaktion, im Orginal erschienen auf www.halle.de, Grafik/Foto: (c) Stadt Halle (Saale) - Thomas Ziegler

Halle (Saale) // 28.07.2022